Kleinsasserhof

Essen und schlafen im magischen Labyrinth der Sinne.
Die Gaststube hat ein mystisches Post-Pop Art-Eigenleben entwickelt. Durch die atemberaubende Collage Kunst gewordener Fundstücke aus allen möglichen Epochen, Enden und Ecken verschmelzen zu einem magischen Wunderland, in dem man vor lauter Staunen kaum zum Essen käme, wenn es nicht so umwerfend gut wäre. Was von der Küche aus – vorbei am den Honig bewachenden ausgestopften Murmeltier – losgeschickt wird, schmeckt so, als hätten sich alle Lieblingsgroßmütter zum Zaubern zusammengetan. Rindssuppen-Reduktion, kredenzt in Großmutters Porzellanschüssel, Kärntner Kasnudeln from heaven, in Butter neugeborene Bachforelle, in Liebe verabschiedetes Lamm aus dem Stall und eine Schokotorte, dass das Herz, das Süße, noch am nächsten Tag außer Takt pumpert. Ob das Bett ein ledernes, rustikales oder asiatisches wird, der Balkon auf Pfauen oder Tal blickt und die Kunstwerke wild-bunt, sakral-monochrom oder beides sind – schlafen tut es sich überall herrlich. Und, wird es zu spät, unten am Kamin, lässt sich auch grandios am Schaffell die Nacht zubringen. Von dort ist der Weg zum sagenumwobenen Frühstücksbrot sowieso am kürzesten.